Mitgliederversammlung des WIM 2015

Mitgliederversammlung des WIM 2015

Ein Bericht von Karl - Heinz Siebeneicher

Das Jubiläumsjahr hat den

Waldarbeiter-Instrumental-Musikverein

noch mehr gestärkt

Fabian Brockschmidt bleibt Vorsitzender - der Grillplatz bleibt in Vereinshand

 

Im Waldarbeiter-Instrumental-Musikverein (WIM) strotzt man nur so vor Selbstbewusstsein und beispielhaftem Miteinander. Das wurde in der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag im Atrium der katholischen Sankt Andreas-Kirche einmal mehr sehr deutlich. Was anderswo zu erheblichen Problemen führt, wie die Wahlen zum Vorstand, ist bei WIM nicht mehr als eine Art Randnotiz. Auch übernehmen hier jüngere Mitglieder, wie Marcel Eckert mit dem Grillplatz, kurzerhand Verantwortung. Mitgliederschwund ist bei WIM ein Fremdwort. Auch die Vereinstreue und die Finanzen stimmen sowieso.

 

„Es war ein grandioses Jahr mit vielen Höhepunkten rund um das 100jährige Jubiläum“, konstatierte der Vorsitzende Fabian Brockschmidt vor einer gut besuchten Versammlung und beschrieb damit ein überaus aktives Vereinsleben, getragen vor einem beispiellosen Gemeinsinn und einer überaus engagierten Gemeinschaft WIM. Dass bei alledem das große Jubiläumsprogramm mit einer schwarzen Null geschultert werden konnte, machte den Vorsitzenden besonders froh. „Wir haben das selbst gesetzte Ziel erreicht“ stellte er erleichtert fest.

 

Damit nicht genug, denn in 2014 gab es noch so manchen anderen Höhepunkt, wie das kühle Helle, das zum Vatertag aus der Freibierquelle floss, die vom Brockenwirt gesponserte Floßfahrt auf der Bode oder der tolle Beitrag zum Andreasberger Schützenfest.

 

Natürlich war die „Blaskapelle“ das Aushängeschild, nicht nur im Sankt, sondern von Hannover bis zum Eichsfeld, überall dort, wo Festumzüge Marschmusik benötigen.

 

Den Mitgliederstand bezifferte Brockschmidt aktuell auf 315, und für die Blaskapelle freute sich Brockschmidt über zwei Neuzugänge.

 

Sorgen bereitete dem Vorsitzenden, nur kurz, die Tatsache, dass Joachim Klug die Betreuung des vereinseigenen Grillplatzes unter dem Glockenberg aufgegeben hatte. Kurz deshalb, weil Marcel Eckert demonstrativ in die Bresche sprang und mit Unterstützung durch Karl-Heinz Meinke künftig den Grillplatz betreuen wird.

 

Natürlich hatte der Vorsitzende bei der Fülle von Aktivitäten eine lange Liste an Dankadressen abzuarbeiten. Darunter auch an seine Vorstandsmitglieder, na klar, an Dirigent Karl-Heinz Plosteiner, der aus Krankheitsgründen nicht anwesend sein konnte, an die Mitglieder der Blaskapelle, an die „Allzweckwaffe“ Karl-Heinz Meinke, an seine Mitarbeiter im Vorstand, an Achim Kluge und an zahlreiche Freunde, Förderer und Sponsoren.

 

Der Bericht der Chorleiterin Sandra Brait dokumentierte die Aussagen des Vorsitzenden sowie Vorzüge und Engagement der Blaskapelle in eindrucksvollen Zahlen. Die hatte 94 Einsätze in 2014 gezählt, das heißt, die Blaskapelle war im Schnitt an jedem dritten Tag des Jahres in Aktion.

 

„Mehr geht nicht“, stellte die Chorleiterin fest, versprach aber ihren Musikern für 2015 wiederum viele Einsatzmöglichkeiten, darunter auch die Schützenfeste in Goslar, Hannover, Gieboldehausen, Braunlage, St. Andreasberg und mehr.

 

Sandra Brait lobte die Einsatzbereitschaft und die Disziplin ihrer Musiker und resümierte: „Ein solcher Terminkalender kann nur mit tüchtigen Musikern abgearbeitet werden“! Ihr besonderer dank galt Kapellmeister Karl-Heinz Plosteiner, der trotz seines Amtes als stellvertretender Bürgermeister und Organist neben seiner Dirigententätigkeit auch Zeit für die Ausbildung junger Musiker zur Verfügung stelle, und das seit nunmehr 41 Jahren(!).

 

Mit seinem Kassenbericht konnte Jan Papenfuß zufriedenstellende Zahlen präsentieren, und das obwohl WIM gerade auch in 2014 die Kasse gehörig strapaziert hatte. „Schließlich sind wir kein Sparverein“, stellte er fest und sah auch für dieses Jahr wieder einige dicke Brocken auf die Kasse zukommen.

 

Für Webmaster Marcel Plümer verwies Karl-Heinz Meinke auf weit über 6000 Klicks auf die Homepage des WIM.

 

Weiter mit bewährtem Vorstand

 

Keine Probleme hatte WIM mit dem Tagesordnungspunkt „Neuwahlen“.

 

Fabian Brockschmidt wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zu seiner Stellvertreterin wurde Ursel Morgenstern, zum Kassenwart Jan Papenfuß und zum neuen Schriftführer Fabian Dittmann wieder gewählt.

 

Der Vergnügungsausschuss wird gebildet aus Herbert Voges, Mike Christes und Yvonne Dittrich.

 

Neu im erweiterten Vorstand ist Karl-Heinz Meinke, der zum Beisitzer gewählt wurde.

 

Ortsvorsteher Hartmut Humm zeigte sich von den Aktivitäten des WIM beeindruckt und bescheinigte dem Verein, gute Repräsentanten der Bergstadt zu sein. Er appellierte an die Versammlung, WIM auch in Zukunft die Treue zu halten und sprach dem Verein insgesamt den Dank der Bergstadt aus.

 

Grußworte an die Versammlung richteten auch der stellvertretende Schützenvogt Ingolf Neuse, Karen Ruppelt von der GLC-Touristinformation und für das Barkamt Annerschbarrich, Karl-Heinz Brockschmidt von der katholischen St.Andreas-Gemeinde, Hans Bahn vom Bergstadtverein, Hans-Günter Schärf für die Bergwacht und Hans-Dieter Lambertz für die, alle mit dem Tenor „Ohne die Blaskapelle geht in St.Andreasberg gar nichts!“

 

Ehrungen im W.I.M.

 

Für eine 10jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Hans-Günter Schärf sowie Bettina, Philip und George Worth

 

20 Jahre sind dabei: Sandra Brait und Kathrin Heindorf

 

30 Jahre sind Günter Carstens und Hans Bahn dabei.

 

Und auf eine 40jährige Zugehörigkeit zum WIM können Friedrich Speit, Peter Simoleit und Hans-Jürgen Neuse zurück blicken.

 

 

Zum Schluss der Mitgliederversammlung ließ Karl-Heinz Meinke das Jahr 2014 per Beamer in rund 300 Fotos Revue passieren.

                                                                               Danke

 

 

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